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13.11.2008

Mobile Zeiterfassung auf der Baustelle

„Auf unserer Baustelle meldet sich jeder mit dem Daumenabdruck an!“

Hier wird die schnelle und direkte Übertragung von Daten genutzt, um Unterbrechungen in der Prozesskette zu vermeiden. Arbeitszeiten fließen automatisch in die Lohnabrechnung und in die Kostenrechnung.

Mobile Zeiterfassung

Zur Ausstattung auf der Baustelle gehört ein Erfassungsgerät für die Arbeitszeiten. Der Standort dieses Erfassungsgeräts wird per  Satellitenortung  festgestellt.  Hier bedient man sich der Technologie, die man bereits aus der  Navigation im PKW  kennt.
Der Standort  ist einer Baustelle bzw. einem Projekt  eindeutig zugeordnet.  Die erfassten Arbeitszeiten werden also direkt auf den Kostenträger gebucht.  Die geleisteten Arbeitsstunden stehen sofort  für die Lohnabrechnung zur Verfügung, so dass das Hantieren mit Arbeitszetteln und Formularen entfällt.  

Wie funktioniert die Zeiterfassung auf der Baustelle? 
Der Mitarbeiter führt eine Personalkarte mit sich,  auf der auch seine  biometrischen Daten  gespeichert sind. In diesem Falle sind das zwei Fingerabdrücke.  Das Erfassungsgerät identifiziert den Mitarbeiter durch Auflegen eines Fingers.   
Das Erfassungsgerät  ist  eine biometrische Leseeinheit, durch die die Daten auf der  Karte mit dem aufgelegten Finger verglichen werden.  Auf diese Weise ist die Identifizierung eindeutig und Manipulationen ausgeschlossen. Verschmutze Finger oder verletzte Haut führen übrigens zu keiner Beeinträchtigung dieses Systems, da es sich nicht um einen optischen Abgleich der Daten handelt, sondern um eine so genannte kapazitive Widerstandsmessung (d.h. der Widerstand in der unterliegenden Hautschicht wird gemessen und der ist ebenso individuell, wie ein Fingerabdruck).  
Die Baustelle wird durch Geodaten (X-Y Koordinaten) bestimmt, die auf den digitalisierten Kartendaten basieren. Über GPS wird also der Standort des Erfassungsgeräts festgestellt und damit einer bestimmten Baustelle / Kostenträger zugeordnet.  Dies ist ein automatischer Prozess.
Nach dem Einlesen der Personalkarte  und des Fingerabdrucks werden die Daten per Funk  (online) ins Unternehmen übertragen. Auch dies ist ein automatischer Vorgang.

Die Vorteile dieses Systems liegen auf der Hand:
Die Kostensituation eines Projekts kann bereits am folgenden Arbeitstag bewertet werden, da die Daten sofort  zur Verfügung stehen. Im Abgleich mit der Kostenrechnung hat man also taggenauen Überblick, wie viel Arbeitszeit für dieses Projekt aufgewendet wurde und ob es Abweichungen zur Kalkulation gibt (Soll-/Ist-Vergleich). 
Zur besseren Einsatzplanung weiß man im Unternehmen immer genau,  welcher Mitarbeiter sich wann auf welcher Baustelle befindet.  Die Arbeitszeiten sind exakt erfasst und können sofort bewertet werden. D.h. alle Informationen stehen  für die Lohnabrechnung zur Verfügung und können automatisch übernommen werden. Es sind keine weiteren Formulare, Zettel oder  die manuelle Erfassung von  Daten notwendig. Auch in der Lohnbuchhaltung müssen keine Arbeitszettel mehr bearbeitet werden. 
  
Das Erfassungsgerät kann bei längerer Bauzeit auf einer Baustelle fest installiert werden. Bei kurzen Arbeitszeiten oder Bauzeiten kann das Gerät auch mobil (z.B. im Fahrzeug) zum Einsatz kommen. Durch die Standortbestimmung mittels GPS ist der jeweilige Mitarbeiter immer eindeutig der jeweiligen Baustelle zugeordnet.

Mehr Informationen bei:
Angelika Hartendorf, Tel.: 04261 / 855-302, E-Mail: angelika.hartendorf@pds.de.

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